Auflösung des Vereins?

  • In den letzten Tagen erreichen mich Fragen wie diese:

    Zitat

    > Mich interessiert, warum es nicht möglich ist, unseren Verein fortzuführen?

    > Warum soll der Verein aufgelöst werden?

    Zuerst mal möchte ich betonen, dass der Verein natürlich nicht aufgelöst werden muss. Ich habe das Thema 'Auflösung des Vereins' jedoch auf die Tagesordnung unserer JHV gesetzt, weil seit vielen Monaten viele ungelöste Probleme die Existenz des Vereins infrage stellen. Das ist im Übrigen nicht nur meine Meinung, sondern auch die anderer Mitglieder. Aber es gibt, wie schon gesagt, keinen Zwang den Verein aufzulösen. Stimmen zur JHV am 31. Mai nicht mindestens 4/5 der anwesenden Mitglieder für die Auflösung, bleibt der Verein lt. Satzung bestehen.

    Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte, die wir zur Jahreshauptversammlung gemeinsam diskutieren sollten:


    1. Das Problem 'Vorstand' ist seit langer Zeit ungelöst.

    Für den 1. Vorsitzender wurde bisher niemand gefunden. Dieser Posten ist seit dem 18. Mai 2018 vakant. Freiwillige bitte vortreten.

    André E., der 2. Vorsitzende hat sich letztes Jahr zwar wählen lassen, er ist jedoch nicht aktiv. Ursprünglich wollte er sich um die Fortführung der Zeitschrift kümmern.

    Ich bin als 3. Vorsitzender momentan für alle Aufgaben im Vorstand verantwortlich. Das war so jedoch nicht vorgesehen. Mein Zeitbudget 'Verein' ist zudem sehr begrenzt.

    Ohne Cornelia B., die sich um die Mitgliederverwaltung kümmert, wäre die aktuelle Situation noch ernster, als sie ohnehin bereits ist.


    2. Es gibt seit diesem Jahr keine Zeitschrift mehr. Sie war ein starkes Merkmal des Vereins, mit dem sich viele Mitglieder identifizieren konnten. Durch den Wegfall unserer Zeitschrift, stellt sich für viele Mitglieder die Frage nach dem Sinn des Vereins. Umgekehrt teilen jedoch auch etliche Mitglieder meine Meinung, dass eine Zeitschrift für den Fortbestand unseres Vereins nicht zwingend notwendig ist.


    3. Nach jetzigem Stand sind für die kommenden Monate keine konkreten Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins geplant, die uns als Gemeinschaft einzigartig machen. Solche Veranstaltungen sind generell schwer zu organisieren, da uns eine bundesweit verstreute Mitgliederstruktur kennzeichnet. Von einem aktiven Vorstandsmitglied ist diese Aufgabe leider nicht zu bewältigen. Die Gesundheitstage von Manfred B. Ende Mai zähle ich persönlich nicht zu den direkten Aktivitäten unseres Vereins.


    Die Begeisterung für den guten alten Konz allein oder das Schwelgen in 'alten Zeiten' reicht nicht mehr aus, um 'Natürlich leben e.V.' als Verein erfolgreich fortzuführen. In Zeiten von akuten Umweltkrisen und Naturkatastrophen, Nahrungsgiften und Krankheiten durch den tonnenweisen Einsatz von Pestiziden, eines Artensterbens in bisher völlig unbekanntem Ausmaß, Wasserknappheit und Überhitzung unseres Planten usw., halte ich die Existenz unseres Vereins nach wie vor für wichtig und gerechtfertigt.

    Ich persönlich möchte nicht, dass der Verein sich auflöst. Aus vielen Gesprächen mit Mitgliedern weiß ich, dass die Existenz eines 'Rohkostvereins' weiterhin gewünscht ist. Unser Verein hätte also für die nächsten Jahre durchaus seine Daseinsberechtigung.

    Es müssen jedoch Lösungen für die oben beschriebenen Probleme des Vereins gefunden werden. Wenn es durch Beschluss der JHV die Auflösung ist, dann soll es so sein. Wer gegen eine Auflösung des Vereins stimmt, der bringe aber gleichzeitig auch ein paar gut überlegte und vor allem umsetzbare Ideen mit, wie es in den nächsten Jahren mit Natürlich leben e.V. weitergehen kann.


    Meine wichtigsten Änderungsvorschläge für die Satzung und den Verein allgemein sind:

    1. Reduzierung des Vorstands auf nur noch 2 Vorsitzende

    2. Streichung 'Herausgabe einer Zeitschrift...' aus der Satzung

    3. Möglichkeit von 'Online-Mitgliederversammlungen' in die Satzung aufnehmen

    4. Einladung zu Mitgliederversammlungen nur noch per E-Mail und über die Webseite

    5. Aufbau und bessere Vernetzung regionaler Gruppen

    6. Änderung Mitgliedsart und Höhe der Beiträge in

    - ordentliche Mitglieder (mit Stimmrecht, Jahresbeitrag: 24 Euro)

    - Fördermitglieder (ohne Stimmrecht, Jahresbeitrag: 0 bzw. freiwillig)

    7. Eventuell sollte auch der Vereinszweck unserer Satzung angepasst bzw. überarbeitet werden.


    Weitere Vorschläge oder Änderungswünsche nehme ich jederzeit gern entgegen.


    PS: Bitte antwortet hier über das Forum, nicht per E-Mail an mich! - Danke.


    Es grüßt euch herzlich,

    Jens Gallay

  • Lieber Jens,

    danke für die dargelegte Klarstellung.

    Ich teile in allen Punkten deine Meinung. Wir sprachen ja auch schon im Vorfeld ausführlich darüber. Grundvoraussetzung aber ist, dass bedeutend mehr Mitglieder sich aktiv in die Vereinsarbeit einbringen müssten.

    Ein Verein nur auf dem Papier nutzt niemandem etwas.

    Ich bin gespannt auf die JHV.

    VG Karin

  • Hallo Jens,

    ich stimme Deinen Änderungsvorschlägen zur Satzung ebenfalls zu. Wie bereits auf der Rohvolution erläutert, fehlt mir leider noch die Zeit, mich im Vorstand aktiv einzubringen. Auch werde ich zur JHV aufgrund der Entfernung nicht kommen können.

    Um tragfähige regionale Strukturen vor Ort aufbauen zu können, müssten eigentlich viel mehr Mitglieder vorhanden sein. Selbst viele der unter der Internetseite http://www.germanygoesraw.de gelisteten Gruppen scheinen kaum noch aktiv zu sein. Auch wenn es schade ist, wenn sich der Verein auflösen würde, kann ich derzeit noch keinen aktiven Beitrag zum Erhalt leisten.

    Schöne Grüße

    Renko

  • Hallo Renko,

    Danke für deine Rückmeldung.

    Lokale Strukturen aufzubauen scheitert aus meiner Sicht nicht an fehlenden Mitgliedern. Hier im Raum Cottbus sind wir etwa 10 bis 15 Leute/Familien, die sich regelmäßig einmal im Monat treffen. Bei uns sind diese Treffen gut organisiert. Von den 15 sind aber glaube ich nur 2 Mitglied im Verein. Viele haben Angst, mit einer Mitgliedschaft in einem Verein Verpflichtungen übernehmen zu müssen oder haben irgendwann mal schlechte Erfahrungen gemacht. Wer kann es ihnen verdenken, dass sie sich nicht (mehr) binden wollen?

    Es fehlt einfach an 'ehrenamtlichen' und vor allem auch jungen Menschen, die solche Strukturen und Treffen organisieren. Natürlich gibt es viele Treffen, aber sehr oft steht da ein kommerzielles Interesse im Vordergrund, nicht unser Verein, was ich auch verstehen kann. Das ist halt das Dilemma unserer Zeit. Trotzdem: Besser kommerziell orientierte Treffen unter Rohköstlern als gar keine. :)

    LG Jens

  • Ihr Lieben,

    Ich stimme Jens in allen Punkten zu. Auch wenn ich in rechtlichen Dingen wenig Ahnung habe, möchte ich darüberhinaus in den Raum stellen, ob es nicht möglich ist, auf die Gemeinnützigkeit zu verzichten, um den Druck: -Aktivitäten vorweisen zu müssen- raus zu nehmen.

    Durch die Verlegung meines Lebensraumes bin ich leider vorläufig nicht in der Lage, mich wieder stärker im Verein einzubringen. Natürlich habe ich vor, mich im neuen Umfeld mit anderen Rohköstlern auch im Rahmen unseres Vereins zu vernetzen. Doch das dürfte dauern. Umfangreiche Baumaßnahmen und der Aufbau eines neuen Gartenparadieses werden mich die nächsten Monate voll beanspruchen.

    Vermutlich werde auch ich nicht zur Mitgliederversammlung kommen, da zu diesem Zeitpunkt mein Dach gemacht wird.

    Ich hoffe es findet sich ein Weg, den Verein zu erhalten, denn ich bin sicher, dass der Weg, den Jens (in Cottbus) und Karin/Sonja (Erfurt) gegangen sind, vor Ort Gruppen aufzubauen oder sich einzubringen, langfristig erfolgreich sein wird.

    Lieber Gruß

    Volker

  • Guten Morgen Ihr Lieben,

    Ich habe gestern Abend mit unserem Ehrenpräsidenten Manfred Bruer telefoniert. Auch er möchte natürlich nicht, dass der Verein aufgelöst wird und hat dazu einige Vorschläge. Ich habe ihn gebeten, seine Gedanken hier niederzuschreiben.


    Ich selbst möchte auch noch zwei Gedanken einbringen:

    @ Jens: wenn eine Satzungsänderung angestrebt wird, müssen die Mitglieder im Vorfeld darüber informiert sein mit genauer Textangabe der Änderungen. Das betrifft auch die Reduzierung auf zwei Vorstandsmitglieder.


    Volker : ein Verzicht auf die Gemeinnützigkeit hätte nur zur Folge, dass wir keine Spendenbelege mehr ausgeben dürften. Und das wiederum wäre schade, da evtl. Spenden ( z.B. Dr. Switzer zur Messe) dann nicht mehr kämen.


    Euch allen ein schönes Wochenende :)

    Karin

  • Beitrag von Karin Granzow ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Beitrag von Karin Granzow ()

    Dieser Beitrag wurde von Jens aus folgendem Grund gelöscht: Erledigt, Hinweis auf JHV in der Box rechts oben ().
  • Karin Granzow : Satzungsänderungen stehen nicht auf der Tagesordnung für die kommende JHV. Mein Vorschlag 'Reduzierung auf zwei Vorstandsmitglieder' ist meine persönliche Meinung hier über's Forum, über die man diskutieren kann.


    Volker  : Deinen Vorschlag 'Verzicht auf die Gemeinnützigkeit' halte ich auf jeden Fall für nachdenkenswert. Auch ich sehe in der Gemeinnützigkeit langfristig eher Mehraufwand und keine nennenswerten Vorteile für die Mitglieder.

  • Hallo,

    ich bin Hannelore, schon 20 Jahre Rohköstler und kenne noch die alte Konz-Zeit samt vieler Rohkosttreffen.

    Das erste Problem was ich sehe, wenn "Vereine" oder "der Verein" an Interesse verliert ist, dass die wenigsten 100%ige Rohkostesser sind, vor allem im Vorstand. Da ein Rohköstler allein darin gekennzeichnet ist, dass er KEINE Kochkost mehr isst, ist auch jeder der dennoch seine kleinen oder großen Mengen an Kochkost verdrückt eben auch kein Rohköstler, sondern ein Anfänger, der es noch nicht geschafft hat. Derart Leute sind jeher in der Rohkost keine Aushängeschilder, die dazu animieren Rohköstler zu werden, denn sie animieren eher in Ausnahmen zu leben und das drückt sich sehr auch zwischen den Zeilen aus. Echte Rohköstler und auch Anfänger spüren zumindest, dass da was nicht stimmt und fühlen sich belogen, in der Weise, das eine Sippschaft irgendwie heuchelnd auf die Beine gestellt wird oder zu halten versucht wird und man merkt, dass jene irgendwie alle keinen Plan zur Endausreifung haben. Dort lohnt kein Einstieg sagen die sich und sparen sich die Zeit.


    Sind wir doch mal ehrlich. Wer kann denn schon von sich behaupten, mehrere Jahre wenigstens ziemlich Rückfallfrei Rohköstler zu sein, der keine Kochkost mehr isst? Auch damals war es so, dass von 100 angeblichen Rohköstlern bei Treffen, gerade mal einer wirklich Rohköstler war, der nichts gekochtes mehr war und das war dann auch das einzige Vorbild für alle.

    Fehlt es allein an diesen Vorbildern, lösen sich die Rohkostgruppen auf, weil es kaum einer erträgt, dem anderen der heuchelt oder weil man selbst heuchelt, in die Augen schauen zu können, denn man war / ist ja mal auf dem Rohkosttrip gewesen und nun nicht mehr.

    So sind 80% aller Rohkostgruppen sein 20 Jahren zerbrochen. Sicher haben sich neue gebildet, aber ohne Disziplin, ohne gelernte Disziplin, kommen die nicht voran.

    Daraus ergibt sich, dass ein Vorstand nur aus reinen 100%ihgen Rohköstlern bestehen kann, sonst gilt er als Luftnummer. Die einen verlieren das Interesse, weil sie keine Lehrer finden, die anderen, also die echten Rohköstler gehen, weil sie den verein als Lachnummer betrachten, der da so unqualifiziert herumalbert und nichts kann.

    Wird genau das gelöst, sieht es besser aus.


    Das zweite Problem ist die Politik draußen, die alle verstört und sich schon daraufhin viel zurück zieht, keine Lust mehr hat, lustige Treffen zu starten, denn morgen könnte der Krieg ausbrechen (denken sie unterbewusst).

    An diesen Aussagen kann man erst mal weiterarbeiten.

    Ich bin zumindest 100%ig und weis wovon ich rede und wie die anderen die auch frei von Kochkost sind denken.


    Grüße

  • Hallo Ihr Lieben,

    es passiert gerade so viel, dass ich nicht hinter her komme!!!

    Eine Krise ist auch eine Chance . Im Chinesischen das gleiche Schriftzeichen :!:

    Es wäre schade wenn sich der Verein auflöst:!::!::!:

    Auch wenn ich aus den verschiedensten Gründen nicht Mitglied bin.

    Es dreht sich das meiste um die Ernährung, was WICHTIG ist.

    Aber natürlich Leben, ist für mich VIELMEHR :!: :!: :!: :!:  :!:

    Ich fühle mich mit dem Namen nicht richtig verbunden und "abgeholt" ,was mein anliegen ist.

    Mir ist ein nachhaltig denkender Veganer lieber als ein gedankenloser " Omni"!

    Wer sich selber schädigt muss es selbst tragen.<X

    Vorbilder sind gut, wenn sie nicht zu Exoten werden.

    Deswegen ist mir das Abholen und Mitnehmen der Anderen so wichtig.

    Dazu gehört Aufklärung! über Nachhaltigkeit und und und....
    Über das Forum versuche ich mich einzubringen so gut ich es kann.

    Aus meiner Sicht wird das Forum gut besucht, aber Vielleicht fehlt doch etwas.

    Liebe nachdenkliche und herzliche Erfolgswünsche   :) :) :S :):)

    IMO

  • Liebe Hannelore,

    ich finde es toll, dass du hier deine Meinung äußerts. Das ist das, was dem Verein seit 3 Jahren fehlt, die Diskussion der Mitglieder und der Interessierten mit- und untereinander. Auch wenn wir territorial sehr verstreut sind, haben wir hier eine tolle Plattform geschaffen, wo ein Austausch jederzeit möglich ist.

    Jeder hat eine Meinung und darf diese auch haben. Erst der Austausch der Meinungen und die Bereitschaft, über andere Meinungen nachzudenken, bringt uns als Menschen voran.


    Sind wir doch mal ehrlich. Wer kann denn schon von sich behaupten, mehrere Jahre wenigstens ziemlich Rückfallfrei Rohköstler zu sein, der keine Kochkost mehr isst?

    Auf deine Frage möchte ich dir persönlich antworten: I c h .

    Auf 20 Jahre Rohkost kann ich noch nicht zurück blicken, aber 5 sind es bei mir inzwischen auch. Und in diesen Jahren habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass nur rohveganes Essen allein nicht ausreicht.

    Meine Erfahrung ist aber auch die, dass viele Menschen die 100%ige Rohkost abschreckt. Deshalb denke ich z.B., dass es wichtig ist, v i e l e Menschen, vor allem junge, für eine gesunde Ernährung u n d eine gesunde Lebensweise zu sensibilisieren.

    Deshalb ist es für mich persönlich nicht wichtig, ob jemand nun genau 100 % Rohkost isst.



    Ich wirke seit 2 Jahren ( davon 11/2 Jahre äußerst aktiv und zeitaufwendig) für den Verein und es macht mich traurig und betroffen, dass du von "Sippschaft" und "heucheln" sprichst.

    weil sie den verein als Lachnummer betrachten, der da so unqualifiziert herumalbert und nichts kann.

    Es würde mich sehr interessieren, woraufhin du dir diese, deine Meinung gebildet hast. was genau ist für dich "unqualifiziert herumalbern" in Bezug auf den Verein ?

    Das zweite Problem ist die Politik draußen, die alle verstört und sich schon daraufhin viel zurück zieht, keine Lust mehr hat, lustige Treffen zu starten, denn morgen könnte der Krieg ausbrechen (denken sie unterbewusst).

    Da bin ich anderer Meinung als du: Wir bauen gerade in Erfurt eine Rohkostgruppe auf. Wir hatten schon einige Treffen. Es kommen viele interessierte Menschen, jeder Altersgruppe, viele mit kleinen Kindern. Dabei geht es immer lustig und fröhlich zu. Von Angst vor einem Krieg ist da nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil, die Jungen haben uns Alten etwas ganz Wichtiges voraus: Sie besitzen ein natürliches "Urvertrauen" ins Leben, was mir z.B. in meinem Leben abhanden gekommen war.


    Liebe Grüße

    Karin

  • Liebe IMO,

    Ich fühle mich mit dem Namen nicht richtig verbunden und "abgeholt" ,was mein anliegen ist.

    Welchen Namen könntest du dir denn vorstellen.

    Und liegt es wirklich nur an dem Namen, dass du kein Mitglied des Vereins bist?



    Noch etwas zu deinen Empfehlungen:

    Ich habe mir das Hörbuch "Die Jahrhundertlüge" von Heiko Schrang gekauft und habe es mit meinem Mann intensiv und sehr interessiert angehört.

    Die Aussagen zur Politik sind äußerst spannend. Für uns war es sehr interessant, hier gesammeltes Hintergrundwissen zu Ereignissen zu bekommen, die alle bekannt sind, man selbst Zweifel hegt, diese aber nicht richtig begründen kann.

    Natürlich haben wir uns dann auch "Die Jahrhundertlüge 2" gekauft. Das war zwangsläufig :) Und wir haben beschlossen, dass wir demnächst diese Hörbücher als Geburtstagsgeschenke weiter "verbreiten" werden.


    Als sehr geschickt empfinde ich es, dass Heiko Schrang am Ende dieser Hörbücher auf wesentliche spirituelle Fragen eingeht. :thumbup: Natürlich sind uns diese Gedanken alle bekannt, aber die Beispiele doch sehr treffend gewählt und als Einstiegshilfe für "Unwissende" sehr empfehlenswert.


    Mich hat im Teil 2 besonders das Experiment mit den Affen beeindruckt und auch beruhigt.

    Ich wusste zwar schon, dass das Denken einer bestimmten Menschengruppe Einfluss auf gesellschaftliche Ereignisse haben kann, nur konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen, wie das praktisch funktionieren soll.

    Bei dem Experiment mit den Affen wird die Funktionsweise dieser Wirkung gut deutlich.


    Also danke noch einmal, für diesen Tipp.


    LG Karin

  • Liebe Karin und Alle die es interessiert !

    Wer siebzig bzw. achtzig Jahre Normalesser war hat körperliche Probleme es von einem Tag auf den anderen Tag

    umzustellen, auch wenn er es völlig einsieht und schon Verbesserungen erfährt.

    Dabei sind die Bücher von Alexandra Stross uns sehr zur Hilfe gekommen

    Erst entgiften und dann die richtige Nahrung "nachfüllen.

    Danke für den Tipp<3

    Nach Hannelores Beitrag, dachte ich, dann müsste es "Rohkost-Verein" heissen.


    Zum natürlichen Leben gehört vielmehr dazu, als " ESSEN"

    So hat Jens eine tolle Website. Da frage ich mich , warum stehen hier diese Themen nicht zur Debatte???

    Schon sein Erfahrungsbericht mit der Rohkost. Man kommt nur über mehrere Ecken dort hin.

    Oder Natürliches Leben mit natürlicher Landwirtschaft / Permakultur und, und, und....


    Schule ist im Moment unser GROSSES Thema, da ein Enkel mit bei uns im Haus lebt (9 Jahre) und

    die Freihe Schule Fläming besucht. Hier möchten wir noch die Oberschule gründen, dass die Schüler nicht nach

    "Sonst wohin" zur Schule müssen.

    https://freies-lernzentrum-flaeming.de/

    Da ich mich dort in den Elternverein stark einbringe, weiss ich was alles " DRANN HENGT"

    Dass ist der Hauptgrund für mich , nicht noch einem Verein beizutreten .

    Auch möchte ich minimieren. Es macht Sinn ,erst etwas abzuschliessen und dann etwas neues zu beginnen.

    Ich bin so voller Gedanken, das war nur ein Bruchteil, den ich mit euch teile.

    Liebe und und erfolgsorientierte Grüsse

    eure IMO

  • Also wenn ich die Fotos anschaue, die von den Vereinsmitgliedern, Rohvolution usw. zu finden sind, sehen alle so aus, als wäre keiner mit 100% dabei. man erkennt das am Gesamtdesign, an den Hautlappen und Speckschichten, am aufgequollenen Gesicht oder eben an Kochkost-Gesichtszügen. Wer gibt denn schon freiwillig zu, versagt zu haben oder einfach zu schwach für 100%ige Rohkost zu sein?


    Damit fehlt es nicht einfach auch an Diskussionsmitgliedern, sondern an vollwertigen Rohköstlern, denn draußen findet man 80 Millionen menschen mit denen man sich den ganzen Tag (sinnlos) unterhalten kann, jedoch ihr Themeninhalt einfach völlig unterbetucht und langweiliger Plunder ist. Damit lockt man keinen hinter dem Ofen hervor und wenn es ein landschafts-Wanderverein ist, dann ist die Zielsetzung falsch.

    Natürlich leben heist roh, denn kein einziges anderes Wesen kocht sein Essen. Genau derart Mensch der Koch, beweist, dass er alles im Leben falsch macht, von Natürlichkeit also keine Spur. Wenn ein Rohkostverein dann noch Versager duldet, genau dann verjagt er die die echte Rohköstler sind, denn die dulden nur Anfänger, aber keine hoffnungslosen unrettbaren. Raucher und Nichtraucher vertragen sich im Allgemeinen auch nicht oder nur auf Distanz.

  • Liebe Hannelore,

    toll, dass du dich als Langzeit- Rohköstler hier einbringst.:)

    Wir können bestimmt noch viel von dir lernen! Auf solche erfahrenen Menschen warten wir gerade.

    Wie bist du denn zur Rohkost gekommen?

    Wie alt warst du?

    Wie lange hast du gebraucht um !00% zu sein?

    Welchen Beweggrund gab bzw. gibt es 100% zu sein ? Gesundheit? Nachhaltigkeit? Oder was noch, hilf mir mal auf die Sprünge?


    Natürlich leben heist für mich auch roh , aber auch nachhaltig , auch immer barfuss laufen. Immer draussen sein. Tag wie Nacht.

    Auf der Erde schlafen, immer draussen im natürlichen Gewässer baden /waschen. ebenso die Wäsche. Wegen der Anatomie

    des Menschen ,nur auf eine Hock-Toilette gehen, ach ja Toiletten -Papier wird nicht gebraucht, da sich der Darm regeneriert hat.

    Kein Telefon und wie ist es mit Internet?

    Nahrungsmittel einfliegen bzw. fahren lassen ,ist auch kein Thema mehr, Wald und Wiese reichen, reisen nur mit Muskelkraft, und noch vieles mehr. Wenn du das alles schaffst.

    Mein grosses Kompliment :!:

    Ich bin gespannt von dir zuhören.

    Nachdenkliche Grüsse

    IMO

  • Generell ist es bei jedem Rohköstler so, so auch bei mir, dass er durch Krankheit oder Leiden seine Lebensweisen überdenkt und am einfachsten beim Essen beginnt. Was ich mitbekommen habe ist, dass im allgenmeinen die, die es binnen 12 Monaten schaffen von der Kochkost frei zu werden, nachdem sie erführen oder mitgeteilt bekamen, dass nur Rohkost für Lebenwesen vorgesehen ist, das beginnt im Geist, beim verstehen, beim bewussten damit umgehen, dass genau die längerfristig 100%ige werden und bleiben. Alle die, die sich Zeit lassen oder meinen sie könnten Ausnahmen machen, schaffen es nie, nicht mal nach 10 Jahren, weil sie zu viel Angst haben und die entsteht durch mangelhaften Verstand, also Angst zu verhungern. Die haben faktisch verspielt. Die echten alten Gewinner der Szene haben sofort aufgehört, nachdem sie erkannt haben, was schlecht ist, denn bitte, warum sollte man das schlechte mühsam hinauszögern? Genau hier beginnt bei denjenigen die Selbstlüge, die Gier, etwas verpassen zu müssen, trotz des Wissens das es schlecht für einen ist. Die meisten sagen, dass nur die richtige Rohhköstler werden, denen es mal richtig hundeelend ging, weil sie dann endlich mal begreifen was falsch war.


    Das nahrungsmittel einfliegen lassen, als These es sei unökologisch wurde schon heiß diskutiert. Unökologischer ist leider im allgemeinen das hiesige regionale und zwar um ein vielfaches. Das erkennt aber nur, wer wirtschaftlich denken kann und weit über den Tellerrand Sicht hat.


    Die 100%igen essen auch fast keine Wildkräuter, weil diese mit ihren Alkaloiden (Gifte) einen aus der Mitte werfen und mehr schaden als nutzen. Es gibt nur ganz weniges Grün was in kleinen mengen essbar ist, ein paar Tage im Jahr. Dort hatte Konz nämlich einen Irrtum. Kann er ja, dafür war der Rest gut.


    Das als erstes.

  • Hallo Hannelore,

    danke für deinen Beitrag

    Zitat

    Unökologischer ist leider im allgemeinen das hiesige regionale und zwar um ein Vielfaches.

    Diese Sichtweise möchte ich genauer verstehen.

    Das es um die Wirtschaft geht, ist kein Geheimnis. Denn es geht in Erster Linie immer darum.

    Nur auf wessen Kosten?


    Das sich der Konz geirrt hat finde ich schade, vielleicht wäre er dann älter als 83 Jahre geworden.


    Das mit den Wildkräutern erklärt vielleicht warum mein Vater 89 Jahre geworden ist, und etliche

    in unserem Verwanten- und Bekanntenkreis bis zu 103 Jahre.

    Sie haben alle keine Wildkräuter gegessen,waren aber lebensfroh und sangesfreudig,

    standen fest im Glauben, haben sich viel in frischer Luft bewegt, aber sie waren alles Esser.

    Aber immer nach dem Motto : Alles in Maßen!

    Nachdenkliche Grüsse

    IMO

  • Wirtschaftlich heist nicht Gewinn, sondern Effizienz. Wenn etwas mehr kostet als es einbringt ist es nicht wirtschaftlich und damit ein Zerstörgeschäft, eine Zerstörung, ein Schaden oder mehr Schaden als Nutzen.


    Ich habe da aus der Szene ein paar Texte und Kopier mal einen Teil hier rein:


    Flugware ist Obst aus fernen Ländern, welches mit dem Flugzeug ins Land gebracht und zugeflogen wird, während üblicherweise Obst 6 Wochen mittels Schiff herangefahren wird.

    Nie wird Obst mit extra Flugzeugen zugeflogen, immer (!!!) kommt es als Beiladung zu Passagiermaschinen mit.

    Der Vorteil von Flugware ist, das sie bis zur letzten Minute am Strauch hängen kann, reifen kann, überhaupt erst mal Geschmack und Wert bilden kann und damit um Faktor 10-100 vollwertiger ist als ein schnöder übersäuerter, für echte Rohkosternährung (RL) nicht mal geeigneter Apfel, dämliche Kartoffeln, eher schädliche Zwiebeln, Knoblauch und alles was sowieso gekocht werden müsste, damit die Esser keine blauen Augenringe bekommen. Solange die Pflücker die Flugware dennoch bitte nicht halbgrün vom Baum reißen, aus Gier (RL) nach Geld (RL), und die Ware, Freitag gepflückt, am Montag schon vollreif in den Läden liegen kann, gibt es für die Länder der Eisregionen Europas nichts schöneres und richtigeres.


    Für eine effiziente Bewertung der „Ökologie“ bei Waren, im Falle bei z.B. nicht selten Rohköstlern (RL), mit der Thematik „regionales Obst oder Flugware hochwertiger Früchte kaufen“, ist nicht die Frage von den Kosten und Umweltschäden mittels des letzten Transportweges die entscheidende, sondern der gesamte (!!!) Kostenprozess während und zu Beginn des Anbaus beginnend, bis zum Konsumenten und genau dort schneidet Flugware um Längen besser ab, wer hätte es gedacht.


    Ausgebeutet wird niemand, weil es oft heißt, die Billigländer würden unterbezahlt, denn wer freiwillig auf Arbeit geht, der akzeptiert diese Bedingungen damit. Ob er mit seiner Geburt auf der Erde überhaupt willkommen ist, eine Genehmigung hat, das Recht sich von anderen durchfüttern zu lassen nachweisen kann, bei seinem hineindrängen aufgrund von Gier (RL), sei eine parallele Frage, als sei die Erde nicht schon übervoll. Georgia Guidestones (RL). Kauft man diese Waren z.B. auch gleich mal gar nicht mehr, könnten diese ja gleich ganz zu Hause bleiben und an den Fingernägeln knabbern, wenn es den angeblich Unterbezahlten lieber sei. Das aber nur am Rande. In den sogenannten reichen Ländern herrscht emotionale Ausbeutung übrigens, alle werden zu völlig verkahlten dummen Systemsklaven mit Maschinendenken.


    Flugware die reif ist, wird bei den richtigen Käufern vollwertig aufgegessen, während zu viel Schiffsware einfach auf dem Kompost landet, weil sie nichts taugt, so wie die vergangenen 70 Jahre Schiffs-Mangos der Supermärkte, der blanke Dreck. Milliarden von Tonnen, Billionen an Geld und Umweltbeschädigung währenddessen. Wie viele haben für das Geld arbeiten müssen und ökologischen Abfall während dem erzeugt.


    An Insgesamt-Kosten die anfallen ist immer die gesamte Produktion anzusehen und das inklusive den Schäden, welche die Anbauer, die Bauern, die Angestellten und Gehilfen, die industrielle Verarbeitung samt ihrer Sub-Gehilfen und also auch die Menschen alle samt in diesem Umfang mit ihren beruflichen und (!) Privatkosten, Krankenversorgung, Autokauf, Plasikverschleiß und Umweltverdreckung an genau dieser Obsterzeugung beteiligt sind. Aller Luxusverschleiß lässt hierbei den geldgierigen Europäer verdammt alt aussehen, während ein Billigländler somit einen viel besseren ökologischen Fußabdruck hat.

    Wenn man dann noch zurechnet, das die Kochkost (RL) Essenden an ihrer Kochkost verblöden (KT 6266) weil Kochkost ein Betäubungsmittel (RL) und keine Nahrung ist, die Planetenzerstörung von deren schwachsinnigem Geist zu 99% in Ursache steht, weil alles was sie denken, tun und wie sie handeln falsch, irre und schwachsinnig ist, dann haben jene Regionalbefürworter mit untauglichem Eiszeit-Obst für geistig Minderbemittelte oder für die Schweine, ganz schlechte Karten je überhaupt beim ökologischen Fußabdruck je mitreden zu dürfen, so schlimm ist die wahre Realität.

    Nur über Benzin feststellen zu meinen, sei Obst im Flug unökologisch, obwohl der Flieger sich und die hunderten Leute samt Gepäck fliegt, die 5-10 Paletten im Vergleich mit dem PKW gerade mal 10kg Beiware ausmachen würden, der sollte besser erst mal denken erlernen und schweigen, wenn sich Erwachsene unterhalten, denn fast immer sind Streitsüchtige und Faule Säcke die, die Flugware kritisieren, nur weil sie zu deppern sind, sich diese aufgrund ihrer Minderwertigkeiten nicht leisten können.

    Es ist nun mal so, dass nur wenige relativ intelligente größere Firmen leiten können und der Standard-Lemming nicht mehr als nur zum Systemsklaven taugt und so von Wirtschaftsökonomie nicht den blassesten Dunst hat, aber überall mitreden will.

  • Liebe Hannelore,

    danke für deine Mühe.

    Mir ist nicht eingefallen, dass ein Rohköstler in den Supermarkt geht und sich von der konventionellen Landwirtschaft ,

    egal woher, bedienen lässt!

    Nach dem ein Sohn von uns , in Japan gelebt hat, und wir damit Langzeitflüge hinter uns haben, oder vielleicht gerade

    deshalb, sind wir Fluggegner. Warum müssen die Flugzeuge immer grösser werden, auch damit anderes als Gäste und

    Gepäck transportiert werden kann? Auch wenn es von Kleinanbietern und Bio ist. Es ist auf "Süsse " gezüchtet!

    Das ist gerade so ,als wenn Jemand Gelatine isst und

    meint, das Tier ist ja nicht deswegen hingeschlachtet worden, sondern nur wegen dem Fleisch.


    Aber mir ist etwas wichtiges klar geworden, auch wenn wir auf dem Land leben ,wo es kaum ohne Auto geht.

    Wir verbinden Autofahrten immer mit mehreren Erledigungen.Oder ein Sohn bringt mit, auf dem Arbeitsweg.

    Aber mir ist der Luxus unserer Region klar geworden

    Wir haben die Möglichkeit von einer Suchthilfegemeinschaft , aus dem Garten frisch weg zu kaufen.


    Die "Jungs" freuen sich, dass es Menschen gibt, die kommen und ihre Arbeit wertschätzen, es Gespräche gibt und vieles mehr.

    Im dazugehörigen Hofladen das Gut Schmerwitz (BIO) kann weiteres Eingekauft werden.

    Obst gibt es in unserer Region ,und wir trocknen selbst. Wir Nachbarn tauschen über den Gartenzaun!

    Wildkräuter, ach ja die Alkaloide, aber wie war das doch: Alles ist Gift, nur die Dosis....

    Sprossen ziehen wir sehr viel und alles nach Bedarf!

    Dazu lassen wir uns Grosspackungen ,allerdings schicken, aus einer Demeter - Bäckerei

    Aus Pirna (ca. 200 km von uns). Mit den Kilo-Packs kommen wir weit.

    Übrigens haben sie auch ,in der Abluft (Abfallprodukt) getrocknetes Essener-Brot.


    Die Überzeugungen die wir erlernt haben, sind viel prägender , als wir denken.

    Deshalb sind viele Denkanstöße wichtig um seinen Standpunkt zu überdenken, und

    damit eine Weiterentwicklung zu ermöglichen.

    In diesen Sinne viele neue Gedanken :!:

    IMO



    Was sich auch lange hält.