Kindergesundheit – ganzheitlich von der Schwangerschaft bis zur Pubertät

  • Es gibt nichts, was die Menschen mehr erhalten wollen, und weniger pflegen, als die Gesundheit.


    Bei Erwachsenen ist dies in der Regel die eigene Entscheidung, auch wenn diese oft über viele Jahre und Jahrzehnte erlernt, bzw. antrainiert ist.


    Babys und (Klein-) Kinder haben im Normalfall keine eigene Entscheidung, wie sie mit ihrer Gesundheit umgehen.


    Ungesunde Ernährung hier, Umweltgifte und Fehlbehandlungen da


    Wenn wir uns einmal das Thema Ernährung anschauen, dann sollte klar sein, dass ein Baby - im Normalfall - erst einmal von der Mutter gestillt werden sollte, weil die Muttermilch A L L E Nährstoffe die zur Entwicklung des Säuglings wichtig sind, in genau der richtigen Menge bereithält. Außerdem ist die Mutter-milch optimal temperiert. Neben dem ernährungsspezifischen Aspekt ist auch die Bindung des Kindes an der Brust der Mutter wichtig für die Entwicklung.


    Wenn das Kleinkind mit einigen Monaten anfängt nach anderer Kost zu verlangen, dann geben viele Eltern standardmäßig Babybreie - aus Gründen der Bequemlichkeit oft die industriell hergestellten, die nahezu keine verwertbaren Vitamine, Spurenelemente oder sonstige Nährstoffe mehr enthalten.


    Dafür haben manche Fertigbreie Zutaten, die ich nicht essen möchte, und schon gar nicht, wenn ich mir vorstelle ein Kleinkind zu sein, dass gerade die erste Beikost bekommt. Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, mit 5 oder 6 Monaten Pute, Rind oder Kalb zu essen. Aber auch Schinkennudeln, Gulasch oder Spaghetti mit Bolognese gehören doch nicht püriert in ein Kleinkind gestopft. Ob ein Kind mit 8 Monaten Kaiserschmarrn oder Paella im Alter von 1 Jahr essen sollte oder nicht, entscheiden ebenfalls die Eltern und nicht das Kind.


    Prof. Dr. Bernd Gerken (69) zum Beispiel ist Vater von 6 Kindern, denen er die Wahl beim Essen gegeben hat. So hat er beispielsweise eine Schüssel mit reinem Salat und eine Schüssel mit Putenstreifen im Salat vor ein Kind gestellt und dieses konnte frei entscheiden, ob es den einen oder anderen Salat essen will. Dies ist aus mehreren Aspekten sehr wichtig. Zum einen handeln Kinder instinktiv, sowie intuitiv und entscheiden sich daher für das, was sie wirklich wollen und was ihr Körper braucht, und zum anderen hilft dies bereits früh, dass Kinder lernen eine Wahlmöglichkeit zu haben und Entscheidungen zu treffen, und sich nicht nur darauf verlassen, dass immer andere die Entscheidung abnehmen. Letzteres ist nicht unbedingt sofort als Gesundheits-thema zu erkennen, kann jedoch im späteren Alter zu seelischen Problemen führen, weil dieser Mensch nie gelernt hat selbst Entscheidungen zu treffen, was eben eine ständige Abhängigkeit von Mitmenschen mit sich führen kann.


    Auch der Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftler MSc.HSc., Dipl. HSc., Dipl. oec. troph. (FH) Thomas Frankenbach sagt, dass wir darauf hören sollen, was der Körper braucht. Denn die Fähigkeiten instinktiv und intuitiv zu entscheiden verlernen wir nicht einfach, wenn wir älter werden, sondern sie werden uns mit der Zeit aberzogen.


    Weitere Entscheidungen, die von den Erwachsenen getroffen werden


    Weitere Entscheidungen, die nicht die Kinder, sondern die Eltern und / oder weitere Menschen treffen, ist beispielsweise die Frage, ob das Baby modern in einer Klinik oder traditionell zu Hause geboren werden soll. Ebenso werden Babys nicht gefragt, ob sie es in Ordnung finden im Alter von gerade einmal 6 Wochen die erste Impfserie zu bekommen und Kinder werden in der Regel auch nicht gefragt, ob sie zum Zahnarzt wollen und sich dort eine Zahnspange, beim Augenarzt eine Brille oder als moderner Zappelphilipp Ritalin verordnen lassen möchten. Die wenigsten Eltern machen sich heute leider auch Gedanken darüber, wie es mit Umwelt- und Wohnraumgiften aussieht, weil sie es einfach nicht wissen.


    All diese Entscheidungen und noch einige mehr, die sich sowohl körperlich als oft auch seelisch auf die Kindergesundheit auswirken, wollen beachtet werden, wenn wir unseren Kindern viel Leid und (schwere) Krankheiten ersparen wollen, die vermieden werden könnten, wenn das wichtige und richtige Wissen über diese vielen Themen vorhanden ist. Es können allerdings auch Krankheiten alternativ mit den unterschiedlichsten Meth-oden behandelt werden, die zum Teil sogar von jedem Laien ganz einfach machbar sind.


    Eltern wollen doch immer nur das Allerbeste für Ihre Sprösslinge


    Weil diese ganzen Informationen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, bis diese endlich gesammelt sind und heute leider auch sehr viel fehlerhaftes und gefährliches Halbwissen im Inter-net verbreitet ist, machen viele Eltern und auch andere Bezugs- und erziehungsberechtigte allerdings oft etwas falsch, obwohl sie das ja gar nicht möchten. Ebenso werden schon sehr lange Zeit, und leider immer häufiger durch Medien, wie TV, Rundfunk und Zeitungen irreführende Werbebotschaften verbreitet, nach denen man seinem Kind beispielsweise, wenn man es liebt, eine bestimmte Sorte Bonbons geben soll. Außerdem werden Schul- und andere Veranstaltungen für Kinder zum Teil von Firmen finanziert oder gefördert, die Produkte herstellen, die der Gesundheit der Kinder nicht zuträglich sind, bzw. dieser sogar schaden – und das sowohl körperlich, wie auch seelisch oder geistig. Ziel ist es unter anderem mit Online-Spieleangeboten - bereits für Kleinkinder - die Kunden von morgen zu angeln und zu binden.


    Keine Zeit zum richtigen Spielen


    Während es also Unternehmen gibt, die bereits Kinder spielerisch zum Konsum von Internet und ihren Produkten verleiten, bleibt das richtige kindgerechte Spielen - vor allem in der Natur - oft aus, weil die Kinder durch die Schule so beschäftigt sind, oder sie lieber am Computer, Tablet oder Smartphone spielen, anstatt raus zu gehen und wie früher Fangen, Verstecken, Fußball oder ähnliches zu spielen, was allerdings für die kindliche Entwicklung, sowohl geistig als auch körperlich enorm wichtig ist.


    Wie wäre es denn im Sandkasten oder einfach im Dreck zu spielen? Warum sind Kinder vom Land (Bauernhof) meist gesünder und kennen seltener Allergien, im Gegensatz zu Stadtkindern?


    Nicht zuletzt haben viele Kinder heute vermehrt einen gesundheitsgefährdenden Vitamin-D-Mangel, weil sie die meiste Zeit nur noch in „Höhlen“, statt in der Sonne verbringen.


    Diese und viele weitere sehr wichtige Themen rund um die ganzheitliche Kindergesundheit - von der Schwangerschaft bis zur Pubertät - werden von über 50 Ärzten, Heilpraktikern, Hebammen, Forschern, Wissenschaftlern und weiteren Experten beim kostenlosen Kindergesundheit-Online-Kongress vom 04.-18.11.18 auf www.kindergesundheit.online besprochen.

    Sascha Heinzlmeier – DER GESUNDCOACH